Ballonwettbewerb: Weit, weiter, am weitesten

Glückssterne
Sieger des Ballonwettbewerbs der Leistungsschau erhielten ihre Preise

„Man fühlt sich anders, wenn man weiß, dass der eigene Ballon am weitesten geflogen ist”, schmunzelte Johannes Himmes, zweiter Vorsitzender des Gewerbevereins Brühl & Rohrhof, als er die jungen Gewinner betrachtete. Gerne waren die drei zusammen mit ihren Eltern der Einladung von Peter Ickrath in die Sparkasse gefolgt, wo sich eine kleine Schar von Gratulanten eingefunden hatte, darunter auch Thomas Zoepke, der als 1. Vorsitzender des Gewerbevereins der Zunftgruppe der Rohrhofer Göggel zunächst noch einmal ganz herzlich dankte für ihr tolles Engagement bei der Leistungsschau im November. Dort hatte die Göggelzunft unermüdlich Gas in die kleinen bunte Flugobjekte gefüllt, die dann mit Karten versehen auf die große Reise geschickt wurden.

Und tatsächlich - 24 Karten waren im Laufe der letzten Wochen von den Findern zurückgeschickt worden, einige sogar mit sehr herzlichen Briefen versehen, in denen die Finder den Kindern Glück wünschten. Aus diesen Rückläufern konnten nun die drei Gewinner ermittelt werden. Mit 106 Kilometern hat der Ballon von Tom Bender eindeutig den weitesten Weg zurückgelegt, er wurde in Weihersberg im Spessart gefunden. Der Ballon von Simon Federer (4) schaffte 70 Kilometer bis nach Rollenberg. Etwas knapper ist da schon der Abstand von Platz zwei und drei: nur 1000 Meter kürzer war die Reise des Ballons von Max Rahn (3) aus Ketsch, der in Sommerau gefunden wurde. Alle drei Kinder erhielten als Preis einen Gutschein für eine Jahreskarte des Brühler Frei- und Hallenbades.

Ein klein wenig enttäuscht war Tom Bender, dass die drei „Göggel” nicht in ihren prächtigen Kostümen gekommen waren, die sie auch bei der Leistungsschau trugen. Fritz Juche von der Zunft erklärte es gerne: „Bei uns ist das so, dass nach dem Aschermittwoch bis zum Beginn der Fastnacht im November die Kostüme nicht getragen werden dürfen.” Deshalb waren die Göggel also in „halbzivil” da, trotzdem gut zu erkennen an ihren bunten Mützen in den Zunftfarben und dem prächtig gestickten Göggel-Label auf ihren schwarzen Jacken.

Die jüngeren Preisträger vergnügten sich in der Spielecke der Sparkasse – konnten aber mit Brezeln und Apfelsaft zum Fototermin gelockt werden. Die Erwachsenen mussten auch nicht darben und erfuhren bei einem Glas Sekt oder Orangensaft zum Beispiel, dass es wohl nicht immer einfach war, den Abflugort der teilweise doch recht ramponierten Karten zu erkennen, Johannes Himmes hatte Kopien von allen Rücksendungen dabei. Umso erfreulicher, dass so viele Karten den Weg zurück fanden. Die drei kleinen Gewinner jedenfalls wollen ihr Glück beim nächsten Mal sicher erneut versuchen und wer weiß, vielleicht treffen sie sich ja mal z.B. im Sommer im Freibad?

bh

Gewerbeverein Brühl und Rohrhof e.V.

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